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Kurzer Roman
über ein Verbrechen

Alleinunterhalter

ein Gott eine Frau
ein Dollar

Der Sturz des
Friedrich Voss

Die Nacht des Brokers

Aber das ist ein anderes Kapitel

Moshammeroper

Die Bestmannoper

Schnappräuber

Hier ist nicht Amerika

Alles bestens

 

Alleinunterhalter

„Das Theater Halle zeigt jetzt so einen Alleinunterhalter und schaut ihm dabei ganz tief in die Seele. Intendant Matthias Brenner steht als Hans Klipp, bekannt als Würm-Hansi, auf der Bühne. Aber das ist kein gewöhnlicher Abend für ihn. Denn heute treibt ihn sein Leben um. Und das will bewältigt werden. Wenn nötig auch schreiend, um sich schlagend oder auch bitterlich weinend.“
artour MDR Fernsehen

Ein Stück bester, also auch nachdenklicher Unterhaltung. (...) Brenner bewältigt seinen Part bravourös. Hans Klipp, sein Held, ist ein deftiges bayerisches Mannsbild in nicht mehr ganz mittleren Jahren. Als Würm-Hansi hat er eine lange Karriere als Alleinunterhalter vorzuweisen. Aber nun ist Hansi am Ende. (...) Brenner spielt die jämmerliche Lebenslüge des Würm-Hansi wunderbar mit. (...) Eigentlich handelt der ‚Alleinunterhalter‘, erzählt Brenners Spiel, vom Wesentlichen, das schon im Grundgesetz steht und nur allzu gern missachtet wird: Von der Würde des Menschen.“
Mitteldeutsche Zeitung

„Egal ob Groß- oder Kleinkünstler, aus einer bestimmten Perspektive sind sie alle arme Schweine. Nein, nicht sie, wir. Der ‚Alleinunterhalterʻ trifft den allzu menschlichen Kern unserer Existenz. Das ist der Punkt, an dem es heroisch wird, in den Spiegel zu blicken, die Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität des eigenen Tuns nicht wegzulügen – und trotzdem jeden Tag aufs Neue da weiterzumachen, wo man gestern aufhörte. (...) Das sind Momente, in denen der Alleinunterhalter wirkt wie ein überalterter Prinz Hamlet auf dem Parkplatz eines Supermarktes mit dem an diesem Ort völlig deplatzierten Klageruf: ‚Jetzt bin ich allein, wirklich allein‘.“
Theater der Zeit